... von der Kunst, das Innere Lächeln zu wecken
Anette Krüger
Qi Gong und Gesang

Gesang ist die Sprache des Herzens

Kennen Sie das Gefühl, daß das Herz Ihnen überläuft und Sie am liebsten singen würden – aber sich nicht trauen? Daß Sie hingebungsvoll singen, summen, tönen – jedoch nur allein im Auto oder in der Badewanne? Und daß es Ihnen unendlich peinlich wäre, wenn jemand zuhören würde?
Dann ist diese Arbeit für Sie geeignet ...
Die Arbeit kann Ihnen helfen, Wege zu finden, Gesang in Verbindung mit Qi Gong als etwas Lustvolles, Rührendes, Kraft spendendes und auch Heilendes zu erleben.
Ich möchte Sie gern bei der Hand nehmen und Sie auf Ihrem Weg zur Entdeckung der eigenen Stimme begleiten.
 
Vor dem Wort war der Klang ...
und vor dem Klang war die Bewegung.

Der Körper, welcher durchlässig ist, dessen Meridiane das Qi frei fließen lassen, hat einen wohltönenden eigenen Stimmklang. Qi Gong öffnet die Resonanzräume des Körpers. Viele Menschen ahnen diesen eigenen Klang, jedoch Konditionierungen aus frühen oder auch späteren Jahren verhindern das Singen. Trotz der Sehnsucht nach dem eigenen Klang wird festgehalten an dem Denkmuster „Ich kann ja nicht, ich würde zwar gern, aber ....“ Und das war es dann fürs erste.

Oft hörte ich von meinen SchülerInnen, wieviel Überwindung es sie gekostet habe, zu mir zu kommen. Die Palette der Gefühle reichte von Angst bis Scham, weil sie ja nicht singen könnten. Angst verhindert wiederum den freien Fluß des Qi. Die Sprechstimme eines Menschen, der in dem Moment Angst hat, klingt eng, gepreßt, eher hoch als tief, und verursacht dem zuhörenden Menschen ein unangenehmes Gefühl, so , als sei der Zuhörer selber ängstlich: Die Kehle wird eng, der Atem geht schneller, das Herz schlägt schneller. Dieses Phänomen der Übernahme .... wird „interne Simulation“ genannt.

Ich arbeite in zwei Schritten:

  1. Qi Gong – Übungen vor dem Singen zum Durchlässigwerden und Öffnen der Resonanzräume
  2. Qi Gong – Übungen verbunden mit der Stimme.

Wechselwirkung:
Das Metallelement wird durch das Singen gestärkt (auf der anderen Seite deutet eine leise, dünne Stimme auf ein schwaches Lungen-Qi, also einen Qi-Mangel des Metall-Elements, hin). Über den Fütterungszyklus erfährt das Wasserelement durch das Singen eine Stärkung und über den Kontrollzyklus das Holzelement Regulation; d.h. Niere und Leber werden gestärkt, ein Zuviel an Angst und Wut werden balanciert.

Ich arbeite besonders gern mit Erwachsenen, die schon immer einmal gern gesungen hätten, sich aber nicht „trauten“. Ich beginne mit Qi Gong-Übungen zur Entspannung. Mit der Zeit rückt der Aspekt der Sensibilisierung der Wahrnehmung mehr in den Vordergrund, um dann ein differenziertes Spüren des Qi zu ermöglichen. Die Stimme wird spielerisch und ohne jeden Leistungsdruck oder Anspruch auf „schönen Gesang“ eingesetzt. Gesang öffnet dann das Herz, wenn er Freude macht, wenn er zum Therapeutikum wird und somit letztlich als eine Methode zur Selbstheilung bezeichnet werden kann.

Die Stimme entwickelt sich in ihrem eigenen Tempo parallel zur Geschmeidigkeit des Qi – Flusses. Das bedeutet, daß es nichts zu forcieren gibt in puncto „Stütze“ oder dergleichen Hilfsspannungen mehr. Vielmehr werden der Stimme und dem Körper die Chance gegeben, sich ihrer eigenen Geschwindigkeit gemäß zu entwickeln. Dies kann ein langer Prozeß sein, je nach Panzerung des Körpers. Dann ist es allerdings eine lebenslange Lust am eigenen Körper und der eigenen Stimme. Sich immer wieder anders im großen Vertrautsein zu erfahren, spielerisch Neues auszuprobieren, schafft die Grundlage für geistige und körperliche Gesundheit.
Jeder Mensch trägt die gesamte Palette stimmlicher Möglichkeiten in sich. Jeder Mensch ist auch ein Stimm-Künstler .

Körperliche Durchlässigkeit öffnet das Herz für zärtliche und liebevolle Empfindungen – nicht zuletzt auch für sich selbst. Selbstakzeptanz, Vertrauen in die eigene Entwicklung, sich selbst und auch somit die eigene Klang-Entfaltung genießen zu können, geben ein hohes Maß an innerer Zufriedenheit und Heiterkeit. Das Innere Lächeln erhöht die Lebensqualität.

Nur Mut! Singen öffnet das Herz!

Inhalte:

Sich verbinden mit Himmel und Erde; Yin und Yang beim Gesang Die Yang-Aspekte: Die Brillanz der Stimme, der Wohlklang durch das Freiwerden der Obertöne, die der Stimme diesen anziehenden Schmelz, das Glitzern wie Sonne auf dem Wasser geben verbunden mit der sinnlichen Klangfarbe der Yin-Aspekte.
Stimmklang, der sowohl Brust- als auch Kopfstimmqualitäten integriert hat.